Hatten wir eigentlich in irgendeinem Beitrag schon mal erwähnt, dass wir totale Italienfans sind? Auch in diesem Sommer sollte uns unsere Urlaubsreise wieder mal nach Italien führen, aber diesmal mit dem Flugzeug und in eine Gegend, die wir bisher noch nicht besucht hatten. Das Ziel war Kalabrien im südlichen Zipfel Italiens.
Nachdem wir einen angenehmen Flug von Düsseldorf aus hatten, genossen wir zunächst die Annehmlichkeiten unseres Hotels, insbesondere den Pool, und genossen das herrliche Wetter bis zum Sonnenuntergang. Da wir bei unserer Buchung die Kategorie „Überraschungszimmer“ gebucht hatten (man bekommt das Zimmer, was noch frei ist im Hotel, was eine Suite oder eine Besenkammer sein kann), waren wir maximal von unserer Unterkunft angetan. Wir hatten eine ganze Wohnung bekommen mit 2 Zimmer, einer kompletten Küche und 2 Balkone. Das hatte schon was und übertraf unseren bisher gewohnten Standard bei weitem.
Am nächsten Tag durchquerten wir einmal komplett die „Stiefelspitze. Von Capo Vaticano im Nordosten Kalabriens fuhren wir über Nicotera, einer kleinen alten Hafenstadt bis nach Gerace an der Ostküste. So konnten wir unsere Füße ins Ionische Meer halten, wobei Andrea einen ihrer Badelatschen verlor. Der schwimmt jetzt irgendwo da rum.
Unser Ausflug am nächsten Tag führte und in nördliche Richtung nach Pizzo und Tropea. Diese kleinen, auf Felsen errichteten Städte spiegeln wunderbar das Flair dieser Gegend wider. Und von Tropea aus konnte man die Liparischen Inseln sehen, die wir zu einem späteren Zeitpunkt noch besuchen werden.
Am nächsten Tag fuhren wir in die entgegengesetzte Richtung, also nach Süden. Die Reise führte uns über Chianalea di Scilla bis nach Reggio Calabria – von wo man bis nach Sizilien schauen konnte. Diese Insel werden wir irgendwann auch noch besuchen.
Den nächsten Tag nutzten wir dann wieder zur Erholung und verbrachten den ganzen Tag am Meer mit dem Ergebnis … Celina hatte einen Sonnenbrand. Und was lernen wir daraus? Den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen, bringt nichts Gutes. Zum Glück hielt der Sonnenbrand sich in Grenzen und Celina war am nächsten Tag wieder fit wie ein Turnschuh.
Am Folgetag stand Inselhopping auf dem Programm. Mit einem Boot besuchten wir Vulcano, Strombolie und Lipari. Das war wirklich aufregend und spannend. Man weiß ja nie, was so ein Vulkan treibt.
So schön und spannend dieser Ausflug auch war, so anstrengend war er auch. Wir verbrachten schließlich den ganzen Tag in brütender Hitze, haben viel gesehen und waren am Abend wirklich froh ins Bett zu fallen.
Während unserer Vulkan-Tour haben wir erkannt wie schön es ist, die Küste vom Wasser aus zu sehen. Also haben wir uns am letzten Tag unseres Urlaubs ein Tretboot gemietet um den Küstenstreifen vom Cap Vaticano vom Meer aus zu bewundern.
Und damit endete ein weiterer Urlaub im wunderschönen Italien und wir flogen gut erholt nach Deutschland zurück, wo Matthias am nächsten Tag gleich mal noch ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch mit Jobangebot hatte, was er dann nicht annahm.







































