Es ist ACL-Festival in Austin (ein großes, hier Mega bekanntes Musikfestival) und da Celina´s Schule direkt im Zufahrtsbereich des Veranstaltungsgeländes ist, haben die Kids schon Freitagmittag Schluss, um nicht im Verkehrschaos zu versinken. Also nutzen wir mal eben das um ein paar Stunden verlängerte Wochenende für eine Ausflug nach Houston. Um Study-Points fürs Kind zu sammeln stehen der Besuch im Naturhistorischen Museum und das NASA Space Center auf dem Plan, mit kurzem Abstecher ans Meer.
Houston Museum of Natural Science
Mit Museumsbesuchen kann man uns normalerweise nicht wirklich locken, aber warum nicht das verregnete Wochenende – jaaa, hier kann es auch schlechtes Wetter geben -mal für eine Erfahrung im Bereich Naturkunde nutzen. Es gibt Study Points, ist trocken und warm, und lernen kann man auch etwas.
Das Museum of Natural Science hat verschiedene Ausstellungsbereiche, so z.B. Afrikanische Tierwelt, Cabinet of Curiosities, eine tolle Edelstein-Ausstellung, eine Bereich über die Tierwelt und Umwelt in unserem schönen Texas, und ganz neu eröffnet, einen Prähistorischen Bereich. Nun erwartet man ein klassisches Museum mit Schau-Vitrinen und staubigen Artefakten. Nope, nicht hier! Die Ausstellungen sind erstaunlich modern und man kann vieles ausprobieren. Besonders die Prähistorische Ausstellung, begonnen mit Trilobiten und dem Ur-Getier bis zu den Sauriern und dann bis zur Entstehung des Menschen sind modern und mit Lichttechnik super in Szene gesetzt. Leider öffnet die Ausstellung über Ägypten erst ein paar Tage später, aber so haben wir einen Grund nochmal wieder zu kommen.
Abstecher nach Galveston
Weil wir das südliche Meer dieses Jahr noch nicht gesehen haben, tuckern wir am Samstag nachmittags in Richtung Golfküste. Endlich verziehen sich auch die Regenwolken wieder, und es ist zwar kein perfektes Strandwetter, aber Meer tut immer wieder der Seele gut und so ein Strandspaziergang in den Sonnenuntergang ist ja auch irgendwie romantisch. Und ein Sonntagsfrühstück bei 29°C am Strand unter Palmen ist immer einen Abstecher an die Küste wert.
NASA Space Center
Für uns, die wir im Zeitalter von Sigmund Jähn und den Raumfahrprogrammen der ehemaligen UdSSR und der USA aufgewachsen sind, ist das Zentrum der Weltraum-Missionen nochmal ein unbedingtes Muss! Und wer kennt nicht den Spruch aus dem Apollo 13 Film: „Houston, We have a Problem!“
Zwar waren wir hier schon auf einem kurzen Erst-Besuch im Sommer 2019, aber a) war es damals sehr voll, b) wurde inzwischen aufgrund der Schließungen während der Pandemie viel umgebaut, und c) wir wollten auch noch die Space Labs sehen. Unser Töchterlein war anfangs weniger begeistert, allerdings konnten die neuen Space Stations – interaktive Stationen, in denen man sein Geschick im Andocken einer Raumkapsel an die ISS, Simulatoren zum Fahren eines Fahrzeugs für die Mars-Mission oder eine interaktive Simulation der Mondlandung – auch bei ihr eine gewisse Begeisterung hervorrufen. Auch in die Boeing mit dem Space Shuttle wurde nochmal geklettert, die Saturn Rakete angeschaut und an einer Tour in die Space Labs, dem Arbeits- und Forschungszentrum der Astronauten, teilgenommen.









