Wie das mit dem Käse anfing hatten wir ja schon beschrieben. Aber da war auch noch die Sache mit dem Fisch. Genauer gesagt: Räucher-Fisch. Nun gibt es hier tolle Frischfisch-Theken, aber irgendwie eben hauptsächlich so langweilige Fische wie Tilapia und diverses Krabbenzeugs. Aber es gibt ja auch Forelle und insbesondere Lachs in diversen Formen und Farben. Was es aber nicht, oder nur zu sportlichen Preisen, gibt ist geräucherter Fisch.
Also steht damit eine neue Herausforderung an!
Das kann ja eigentlich nicht so schwer sein. Aber, braucht man da einen extra Ofen oder geht das vielleicht auch anders? Zunächst mal im Web belesen, und siehe da, eine einfach aussehende Methode ist schnell gefunden. Nun nur noch einen Dämpf-Topf bestellen und Holzspäne, und vor allem frischen Fisch!
Wir versuchen es erstmal mit ordinärer Forelle. In handliche Stücke schneiden, über Nacht in Salz-Wasser einlegen und dann den Nachbarn sicherheitshalber Bescheid geben, dass es bei uns nicht brennt (auch wenn es danach riecht).
Nun Späne in den unteren Topf, den Fisch in den Dämpfer, den Herd ordentlich anheizen und los geht’s.
Nach ca. 10-15 Minuten kann das Ergebnis begutachtet werden. (Wir machen das auf dem Balkon, um die Bude nicht gleich mit zu räuchern.)
Und jaaa, sieht ganz gut aus für den ersten Versuch.
Das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen! Anfangs zwar noch etwas bitter und rauchig, aber am kommenden Tag (schön durchgezogen) war es ein echter Genuss.
Zwar hatten wir vor einer Weile schon mal von jemandem privat Räucherfisch bekommen, aber der Eigene ist doch was ganz anderes!
Nicht lange danach folgte ein zweiter Versuch, dieses Mal mit Lachs. Und was soll ich sagen: es wurde sogar noch besser… Nun denn, wieder etwas Neues und hier Hilfreiches gelernt!






sehr gut
so lernt man immer dazu