Bevor Andrea in ihren neuen Job startet, hielten wir einen kurzen Erholungsausflug für eine gute Idee. Also hatten wir uns überlegt, am Freitag nach Celinas Schicht im Michaels Store in Richtung Meer aufzubrechen. Leider machte uns Celinas Arbeit einen Strich durch die Rechnung, weil eine Kollegin nicht rechtzeitig erschien. Deshalb verlegten wir den Start auf Samstagmorgen, was ein frühes Aufstehen bedeutete und nicht bei jedem in unserer Familie auf große Freude stieß. Aber allein der Gedanke an zwei Tage „Urlaub“ stimmte uns friedlich. Also fix den „neuen“ Jeep noch mit Quietscheentchen ausgestattet und auf ging es an den Golf von Amerika / Mexiko.
Das wir uns super Reisewetter ausgesucht hatten, zeigte sich auch in Form einer riesigen Motorradfahrergruppe, der wir auf unserem obligatorischen Buc Ee’s – Zwischenstopp begegnet sind. 24°C und Sonne satt Anfang Februar sind schon fein.
Marine @ Galveston Naval Museum
Das erste Ziel unseres Ausfluges war das Galveston Naval Museum, welches die Heimat der USS Cavalla (ein U-Boot) und der USS Stewart (ein Zerstörer) ist. Es ist immer wieder spannend zu sehen, auf welch beengtem Raum die Leute auf diesen Schiffen ihrem Job gemacht haben. Und etwas über die Geschichte zu erfahren ist jedes Mal interessant. Und ja, dass man sich all diese Schiffe hier überhaupt ansehen kann, das ist einfach großartig.
Mardi Gras
Nachdem wir den historischen Part abgearbeitet hatten, sahen wir noch etwas den Autofähren zu und versuchten Delphine zu fotografieren. Die waren aber zu weit weg, so dass wir beschlossen erst mal etwas zum Mittag zu essen. Dabei begegneten uns komisch bunte Fahrzeuge und überraschend viele Polizeiautos. und dann machte es klick … heute ist in Galveston der Mardi Gras – Umzug. Mardi Gras, ist hier der Höhepunkt der Karnevalszeit. Bekannt ist Mardi Gras für riesige Paraden, farbenfrohe Kostüme, Musik und das Werfen von Perlenketten („Beads“). Also beschlossen wir in der Stadt zu bleiben und uns dieses Spektakel anzusehen.
In die „Stadt“ wollten wir besser nicht, da dort eh alles gesperrt war, drum suchten wir uns eine Parkplatz in Nähe der Strandpromenade. Dort hatte sich wahrscheilnich ganz Galveston und Houston mit Trucks, BBQ-Grills, und Camping-Ausrüstung versammelt, es wurde gegrillt, getanzt und … ja, letztendlich auf die abendliche Parade gewartet, welche dann mehr oder weniger pünklich von der Polizei zu Pferd eröggnet wurde. Danach kamen all die bunten Wägen und Bands und alle hatten Spaß.
Schlussendlich haben wir über 50 Perlenketten eingesammelt und waren entsprechend hübsch anzusehen. Dann müssen wir ja ganz viel Glück in diesem Jahr haben…
Meer
Am nächsten Morgen wollten wir früh in Richtung Houston starten, aber als wir aus dem Hotel heraus kamen war das Meer auf der gegenüberliegenden Straßenseite (ca. 50m entfernt) nicht mehr zu sehen. Dicker Nebel lag über dem Strand, was irgendwie mystisch aussah. Also kleine Planänderung … Fotos machen!
Museum
Mit einer Stunde Verzögerung starteten wir dann doch gen Houston, denn wir wollten ja noch etwas Kultur machen.
Und weil unsere beiden Reisebegleiter Bella und Chayenne während der Autofahrt beim Gas geben immer vom Armaturenbrett hüpften, hat Celina für die beiden kurzerhand ein Körbchen gehäkelt, damit sie quasi auch angeschnallt sind.
In das Houston Museum of Natural Science sind wir nun auch schon zweimal eingekehrt, aber da es hier regelmäßig wechselnde Ausstellungen gibt, erschien uns ein erneuter Besuch lohnenswert.
Zunächst besuchten wir gemeinsam die Sonderausstellung „Death By Natural Causes“, die über tödliche Gefahren durch Tiere, Pflanzen und Mineralien, die im Alltag lauern, informierte. Durch eine Sammlung von Beispielen, Texten und interaktiven Bildschirmen können Besucher sehen, was entweder direkt oder indirekt einen Tod verursachen kann. Das passte ja gut für Celinas Forensik-Klasse.
Anschließend trennten sich unsere Wege, da Celinas Interesse eher bei der Butterfly-Ausstellung als bei der Tutanchamun-Präsentation lag.
Diese King-Tut´s-Ausstellung soll den Besucher in das Jahr 1922 zurückführen. Es ist eine Reise mit den berühmten Ägyptologen Howard Carter in das Tal der Könige, während er zum ersten Mal in das Grab von König Tut blickt. Matthias und Andrea waren 1999 ja tatsächlich an diesem Ort und so kamen Erinnerungen auf.
Celina vergnügte sich derweil im „The Cockrell Butterfly Center“ und machte zahlreiche Fotos von diesen schönen Tierchen. Dieses Center ist bekannt für seinen Schmetterlingslebensraum. Es handelt sich dabei um eine dreistöckige Glas-Oase mit einem 50-Fuß-Wasserfall, wo ca. 1.500 Schmetterlinge leben.
Nach etwa 3 Stunden ging es dann mit vielen neuen Eindrücken nach Hause um in eine neue und spannende Arbeitswoche zu starten.




























Da habt ihr ja wieder tolle Eindrücke gesammelt.
In einer Tutanchamun – Ausstellung waren wir mal in Dresden, toll.
Die Nebelbilder sind auch gut und die Schmetterlinge schön bunt.
Jetzt müsst ihr wieder warten bis zum nächsten Ausflug.
Danke für die Eindrücke sagt
Oma Biene