Kuehne Art proudely presents:
The unique final for the filmmaking class at Saint Edwards University in the spring semester 2025…
directed by the one and only Celina-Marie Kuehne:
The music video “Big Bad Wolf”!
“ Ein Musikvideo, das auf dem Märchen von Rotkäppchen basiert und aus der Perspektive des Wolfes erzählt wird, der das dunkle Geheimnis des „Mädchens mitten im Wald“ entdeckt. „
In diesem Frühlingssemester hatte Celina eine Filmproduktionsklasse belegt, bei der sie die Grundlagen, Ursprünge und Feinheiten der Filmherstellung kennenlernte. Das passt ja auch irgendwie ganz gut zu ihrem Schwerpunkt Fotografie und sollte hinsichtlich der Abschlussarbeit eine ordentliche Herausforderung darstellen. Während sich ihre Kommilitonen mit mehr oder weniger aufwendigen Geschichten erzählenden Filmen befassten, wollte Celina unbedingt ein Musikvideo drehen. Soweit so gut … wenigsten mussten wir nicht auch noch ein Lied komponieren und singen…
Der Song stand schon im Februar fest, das Abgabedatum Ende April auch, aber für die Umsetzung hatte sie keine richtige Idee. Ab Anfang März begannen wir nervigen Eltern allmählich zu drängeln das Projekt zu beginnen, weil wir uns schon vorstellen konnten, dass es ziemlich aufwendig werden würde. Und für uns alle ist das Filmgeschäft ja absolutes Neuland. Ende März stand dann nach mehrfachen Diskussionen ein grobes Konzept und wir konnten mit den ersten Dreharbeiten beginnen. Die kommenden Wochenenden waren dann auch alle samt, sofern Celina nicht arbeiten musste, für die Filmarbeiten reserviert.
Nachdem die ersten Außenszenen gedreht waren, wollten wir uns den Studioszenen widmen. Dumm nur, dass inzwischen alle Mietzeiten im Filmstudio der Saint Edwards University durch die anderen Studenten blockiert waren und es keine freien Kapazitäten mehr gab. Also bauten wir mal wieder unser Wohnzimmer um und kreierten unser eigenes Studio-Set (was zunächst mit einigen Diskussionen begann, aber schließlich wie üblich mit einigem Blödsinn endete).
Jetzt kam aber noch eine spezielle Herausforderung dazu… Woher bekommen wir jetzt einen Wolf? In den umliegenden Zoos hat man ja immer Gitter vor der Linse und die Wölfe dort spielen ja nun auch nicht „nach Drehbuch“.
Versuche uns selbst als Wölfe zu verkleiden oder mit Spielzeugwölfen etwas zu basteln, waren nur von mäßigem Erfolg gekrönt.
Wir hatten mal bei unserer Stammbaum-Webseite gesehen, wie alte Fotos animiert werden. Das war ein Ansatz zum Durchstöbern unserer Fotosammlung und bald fanden wir auch ältere Fotos von Wölfen aus einem Wildpark-Gehege in Deutschland. Ein Online-Animations-Programm war auch schnell gefunden und nach ein paar Versuchen hatten wir einen „eigen kreierten“ brauchbaren sich bewegenden Wolf (auch wenn die Qualität nicht unbedingt die tollste ist)! Klasse, KI kann doch ganz cool sein.
Immerhin waren am 27. April alle Aufnahmen im Kasten und Celina konnte das finale Werk termingerecht zusammenschneiden. Die Vorführung im Kinosaal der Saint Edwards University erfolgte dann am 02. Mai mit allen Kommilitonen der Filmklasse und die Note belegte, dass der Professor offensichtlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis war.
Hier nun das Ergebnis unseres Family-Filmprojects: „Big Bad Wolf“ (re-make by kuehne-art)
Song von: Lilith Max – Original: https://youtu.be/Viq31YYqHIQ?feature=shared
(Text ins Deutsche übersetzt:)
Es gibt eine Geschichte, die beginnt
Tief, tief im Wald
Ich bin so plötzlich über dich gekommen
Ein Mädchen mitten im Wald
Meine Augen haben sich an die Farbe angepasst
Ich sah ein Rotkäppchen
Langsam kriecht er näher an dich heran
Aber ich sah den Jäger in dir nicht
Jetzt, kleiner Alptraum, hast du schöne Augen
Ich kann all die Geschichten sehen, in denen Bestien sterben
Ich bin der böse Wolf der Fabeln und mein Hunger brüllt immer noch
Komm, laß mich an allem laben, was dir gehört
La, la-di-di-da / La-di-di-da, di-da / La, la-di-di-da / Mm-mm
Ich habe mich gefragt, wie ich dich erwischen würde
Soll ich mit meiner Beute spielen?
Ich habe das Funkeln deines Messers nicht bemerkt
Und das Grinsen auf deinem Gesicht, viel grausamer als meines
Jetzt sehe ich plötzlich,
Warum sie dich ein Monster nennen und nicht mich
Jetzt, kleiner Alptraum, hast du schöne Augen
Ich kann all die Geschichten sehen, in denen Bestien sterben
Ich bin der böse Wolf der Fabeln und mein Hunger brüllt immer noch
Komm, laß mich mich an allem laben, was dir gehört
La, la-di-di-da / La-di-di-da, di-da / La, la-di-di-da / La-di-di-da, di-da
Ich habe meine Chance ergriffen und bin neben dir heraufgesprungen
Ich grinste
Beobachtete, wie deine Augen wuchsen
Ich sage dir, komm näher, du hältst dich an meine Worte.
Ich öffne meinen Schlund und falle in den Dreck
Du bist gekommen, um mir die Haut zu nehmen
Um meine Zähne um deine Kehle zu wickeln
Du bist gekommen, um einige Münze zu verdienen
Um Dir einen neuen Mantel zu basteln
Und ich hätte alles nahe kommen sehen sollen
Aber der Wald verbirgt die Wahrheit
Und nur er wird es wissen
Jetzt, kleiner Alptraum, hast du schöne Augen
Ich kann all die Geschichten sehen, in die ich gehen werde, um zu sterben
Ich bin der böse Wolf der Fabeln, doch dein Hunger brüllt noch mehr
Komm und weide dich an allem, was dir gehört


























Hallo
Das habt ihr toll hin bekommen, allein schon auf so eine Idee zu kommen – einfach KLASSE.
Gratuliere zur guten Bewertung und guten Abschluß des Semesters.
Nun kannst du die Ferien genießen.
Danke auch an Deine Eltern für die Unterstützung.
Ganz liebe Grüße aus Sangerhausen