Es war der erste Märztag dieses Jahres und Sonntag obendrein. Für diesen Tag hatten wir uns das Fotostudio in der Saint Edwards University reserviert und wollten mit einem Model ein paar Bilder zum Thema 20iger Jahre knipsen. Leider hatte das Model am Vortag aus verständlichen Gründen abgesagt, aber das Studio hatten wir ja trotzdem zur Verfügung. Also wurden die beiden Mädels gleichermaßen zu Fotografen und Models und das Thema wurde geändert auf Cruella. Da sind wir doch sowas von flexibel…
Cruella de Vil – Mut zur Extravaganz
Wer kennt ihn nicht, den Film „101 Dalmatiner“ und die mit dieser Geschichte untrennbar verbundene Figur der „Cruella de Vil“? Aber die Mädels lieben ja den neuen Film „Cruella“, der zeigt, wie die talentierte, aber rebellische Estella zur rachsüchtigen Mode-Ikone Cruella de Vil wird, getrieben von einem Konflikt mit der eiskalten Baroness von Hellman. Wie auch immer, es handelt sich bei dieser Figur um eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die für eine themenbezogenes Fotoshooting prädestiniert ist. Der trotzige Blick. Ein polarisierender Stil. Und eine Ausstrahlung, die man nicht ignorieren kann – genau das macht den Reiz eines Cruella Fotos aus.
Die Bilder sprechen für sich: Der ikonische Schwarz-Weiß-Kontrast der Haare, kombiniert mit knallroten Handschuhen und einer markanten Sonnenbrille, erzeugt eine visuelle Spannung, die sofort fesselt. Die Pose ist selbstbewusst, fast provokant – ein Spiel mit Macht, Eleganz und einem Hauch Rebellion.
Ausdruck statt Perfektion
In dieser Fotosession ging es nicht darum, „schöne“ Bilder im klassischen Sinne zu machen. Es ging um Charakter. Um Persönlichkeit. Um den Mut, in eine Rolle zu schlüpfen und diese auszuleben.
Andreas und Celinas Fotos zeigen genau das: intensive Blicke, provokant und voller Kontrolle. Die roten Lippen greifen die Farbe der Handschuhe auf – ein bewusst gesetzter Akzent in einer ansonsten eher monochromen Inszenierung.
Licht, das Geschichten erzählt
Das Licht ist direkt und kontrastreich. Es hebt die Gesichtszüge hervor und verstärkt die dramatische Wirkung. Der dunkle Hintergrund sorgt dafür, dass der Fokus vollständig auf dem Ausdruck und Styling liegt.
Und so wurde aus diesem Nachmittag eine spannende und interessante Fotosession, die das Portfolio unseres Fotografen-Gespannes effektvoll bereichern wird. Matthias wollte sich übrigens nicht als Model zur Verfügung stellen, da er die Meinung vertritt, dass ihm rote Handschuhe und lange Haare nicht kleiden 😉












