Skip to content
Kuehne-Adventure

Kuehne-Adventure

Da hätten wir ja fast etwas vergessen…

Posted on 18. Oktober 202618. Oktober 2026 By Matthias & Andrea Keine Kommentare zu Da hätten wir ja fast etwas vergessen…

Der Oktober ist hier traditionell German-American Heritage Month und somit Oktoberfest-Saison in Texas und uns ist bei der Durchsicht unserer letzten Blogs mit Erschrecken etwas ganz Schlimmes aufgefallen. Wir haben schon lange Zeit nicht mehr unsere deutsche Mentalität bemüht um ausgiebig über alles Mögliche zu meckern und uns zu beschweren. Also werden wir das jetzt mal nach langer Zeit wieder umfassend und ausgiebig vornehmen.

Deutsch-Modus an:

Die Welt verändert sich gerade so schnell, dass man manchmal das Gefühl hat nicht mehr hinterherzukommen. Und dieses Gefühl schieben wir nicht nur auf unser fortschreitendes Alter! Entschlüsse der Mächtigen in vielen Teilen dieser Welt fühlen sich oftmals an, als ob sie eher emotional als rational getroffen werden und dabei den Entscheidern ihr Provinzialismus nicht im Wege steht. Ist das noch die gleiche Welt wie noch einige Jahre zuvor?

Insbesondere in den Letzten Monaten hat sich hier in Austin (und auch in den meisten anderen Teilen der Vereinigten Staaten von Amerika) vieles verändert, was den Alltag nicht unbedingt erleichtert. Nicht nur für uns … für alle, die hier leben (oder leben wollen) und die nicht über eine Geld-Druckmaschine verfügen.


Hauskauf- und Mietpreise

Die Preise um ein Haus käuflich zu erwerben sind in den letzten Jahren hier in Austin ins Utopische gestiegen und haben die Mietpreise mitgezogen. Wenn wir uns überlegen, dass wir zum Beginn unserer Auswanderung knapp 1.000 Dollar Miete im Monat zahlen mussten und mittlerweile bei 1.500 Dollar sind, ist das schon krass. Statistisch sollen die Mieten in Austin mittlerweile teilweise wieder sinken. Schön. Bei uns ist diese Entwicklung offenbar noch nicht angekommen. Und dabei bleibt es ja nicht die Nebenkosten sind im gleichen Verhältnis gestiegen. Und für Hausbesitzer sind die property tax (also quasi die Grundstücks- und Gebäudesteuer) analog nach oben geklettert. Das kann man als Durchschnittsverdiener fast nicht mehr bezahlen. Auch wenn die Hauskaufpreise aktuell leicht rückläufig sind, so bleiben sie doch extrem hoch und ein Absinken unserer Miete ist nicht absehbar.
Wir hatten uns vor einiger Zeit mal umgesehen, um eventuell ein kleines Geschäft / Studio für unser Foto-Business anzumieten und sind bei den Angeboten fast vom Stuhl gefallen. Da offerierte man uns doch tatsächlich für eine Lokation mit 1.000 sf (also etwa 92 m²) einen monatlichen Mietpreis von 5.000 Dollar. Das ist für uns ein absolutes Unding. Von daher überlegen wir ernsthaft im kommenden Jahr (wenn Celina ihr Studium beendet hat) uns einen neuen Lebensmittelpunkt zu suchen, der unseren Ansprüchen gerecht wird, der aber eben auch bezahlbar ist.


Lebensmittel und Benzin

Die mit Gewalt ausgetragenen Auseinandersetzungen weltweit haben die Benzinkosten im Vergleich zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln lassen. Und das wirkt sich logischerweise auf alle Preise in den Läden aus. Wir haben 2020 für unseren wöchentlichen Einkauf im Durchschnitt 200 Dollar bezahlt und haben da schon jedes Mal geschluckt. Heute liegen wir bei gleichgebliebener Menge und Qualität bereits bei 600 Dollar pro Woche! Die Statistik sagt uns zwar, die Lebensmittel seien seit 2020 nicht annähernd dreimal so teuer geworden, unser Kassenzettel scheint diese Statistik allerdings nicht zu lesen. Und das alles nur, weil differente Meinungen und Lebensweisen nicht mehr ausdiskutiert oder gegenseitig respektiert werden, sondern durch Taten die Gegenseite von der Richtigkeit der eigenen Auffassung überzeugt werden soll. Und dass der Einsatz von zusätzlichen Zöllen nicht dienlich ist, sieht man mittlerweile in vielen Handelseinrichtungen. Haben wir in der Vergangenheit uns gelegentlich mal Produkte aus Deutschland geleistet, so sind heute die Regale frei von diesen Waren. Und online bestellen ist auch nur noch eingeschränkt möglich, da Lieferungen fast unbezahlbar geworden sind. Auch das ist eben ein Grund dafür, warum wir uns hier an so vielen selbstgemachten Lebensmitteln wie Leberwurst und Eierlikör ausprobieren.


Bekloppte

Und auch sonst fragt man sich mittlerweile häufiger: Was stimmt derzeitig mit manchen Leuten nicht. Da werden Steine von Brücken auf Autos geworfen (Matthias hatte da Glück, aber andere Autofahrer hinter ihm hatten keines). Auf den Straßen wird gefühlt immer massiver gedrängelt und bisweilen keinerlei Rücksicht genommen. Das haben wir in den letzten Jahren nicht so gesehen. Rein subjektiv fällt uns dabei erstaunlich oft auf, dass ausgerechnet junge Frauen besonders aggressiv unterwegs sind. Warum auch immer – vielleicht geraten wir einfach immer an die falschen. Wir können uns für diese Entwicklung einfach keinen Reim bilden. Wir wissen nur, dass wir schon nicht mehr zählen können, wie oft wir kopfschüttelnd hinterm Lenkrad sitzen und uns fragen: „Was macht dieser Fahrer richtig, was alle anderen Verkehrsteilnehmer falsch machen?“.
Die Community in der wir wohnen hat sich ebenfalls auffällig verändert. Früher waren Höflichkeit und Respektvoller Umgang untereinander alltäglich. Aber seitdem der mittlerweile vierte Eigentümerwechsel stattgefunden hat, sind hier viele vernünftige Leute von damals weggezogen und dafür sind Leute eingezogen, die Selbst bei einfachen Aufgaben ihr ganzes Potenzial nutzen. Ob es nun die umfassende musikalische Beschallung der gesamten Wohnanlage durch einen einzelnen Musikliebhaber ist oder das Unvermögen die Abfalltonne zu Öffnen um den Müll hinein zu geben… Unsere Vermutung ist ja, dass zeitweise hier jeder als Mieter zugelassen wird um eine Vollvermietung zu suggerieren, damit der Verkaufspreis maximal ausgereizt werden kann. So manches hat sich nicht unbedingt positiv entwickelt. Die eingesetzten Hausverwaltungen haben durch die zahlreichen Verkäufe ebenfalls gewechselt und haben sich in ihrer Qualität nicht unbedingt verbessert. Erst mit dem letzten Wechsel im Mai dieses Jahr, scheint sich nach 6 Jahren endlich mal etwas zu bewegen.
Auch scheint die Kriminalität nach wie vor ein größeres Thema in Austin zu bleiben, was unseren Blick auf die Stadt nicht unbedingt positiv beeinflusst. Das darf aber bitte nicht falsch verstanden werden … wir lieben Austin, aber wenn man in gefühlter Regelmäßigkeit von größeren Gewaltverbrechen in den Nachrichten liest, macht das einen manchmal schon unsicher. Und mancher könnte jetzt das Standardargument bringen: Die USA sind doch selbst schuldig, wenn sie das Waffenrecht nicht reformieren … Und natürlich kommt dann schnell das Argument, das amerikanische Waffenrecht sei an allem schuld. Uns greift diese Erklärung zu kurz. Eine Waffe begeht schließlich kein Verbrechen von allein – gleichzeitig lässt sich aber auch nicht wegdiskutieren, dass der Zugang zu Waffen Teil einer sehr viel größeren gesellschaftlichen Diskussion ist. Und wer illegal an Waffen kommen will, der kommt auch auf illegale Weise an Waffen – auch in Deutschland!


Zuverlässigkeit und Unterstützung

Wenn Du Dich hier auf jemanden verlässt, dann bist Du definitiv verlassen. Das mussten wir in den letzten Jahren mehrfach feststellen. Da helfen auch keine schriftlichen Vereinbarungen. Wenn Du möchtest, dass etwas erledigt wird, dann mach es am besten selber (wenn du kannst). Und erwarte nicht, dass Du für geleistete Hilfe einen garantierten Dank erntest. Das war zu Beginn unserer Auswanderung auch anders. Da wurde uns Unterstützung zu Teil und auch wir haben jederzeit gern unsere Hilfe zur Verfügung gestellt. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Du musst heute allem hinterherrennen und den Leuten ganz exakt sagen was sie machen sollen, sonst passiert Nichts! Ob es nun ein Ölwechsel ist, bei dem Du am besten die exakte Ölsorte und Füllmenge angibst oder ob Du jemandem ein Buch ausleihst und es nach mehrfachen bitten um Rückgabe zum Schluss selber wieder abholst um nur mal zwei ausgewählte Beispiele zu nennen. Und auch beim Aufbau eines Business verlässt Du Dich am besten nur auf Dich selbst und nicht auf eventuelle Unterstützung von Außenstehenden. Es ist immer alles ganz toll und großartig, aber wenn Du dann konkret etwas anfragst oder anbietest, sind alle plötzlich ultrabeschäftigt oder reagieren bestenfalls gar nicht erst. Das Einzige was einem an dieser Tatsache beruhigt ist, dass es in Germany genauso ist.


Gebühren, Versicherungen und anderer Kleinkram

Und dann gibt es natürlich noch diese vielen kleinen Dinge, die einzeln gar nicht so schlimm erscheinen, sich in der Summe aber hervorragend dazu eignen, einem regelmäßig die Laune zu verderben. Da wäre beispielsweise die wunderbare amerikanische Angewohnheit, Preise anzugeben, die mit dem Betrag, den man am Ende tatsächlich bezahlt, nur entfernt verwandt sind. Da kommen Tax, Service Fee, Convenience Fee und was auch immer noch irgendjemand erfinden konnte obendrauf. Und wenn man schließlich bezahlt, wird einem selbstverständlich noch ein Display entgegengedreht, auf dem man auswählen darf, ob man 20, 25 oder 30 Prozent Trinkgeld geben möchte. Bisweilen auch für Tätigkeiten, die man gerade weitgehend selbst erledigt hat. So waren wir neulich in einem kleinen Lebensmittelladen und haben zwei Kohlrabis gekauft (die gibt es leider nicht oft) und haben den gesamten Einkaufsprozess selbständig vorgenommen. vom Öffnen der Tür und Betreten des Ladens über das Auffinden und entnehmen der Ware bis hin zum Gang zur Kasse. Der Kassierer musste nur die Ware abrechnen und wollte dafür ein Trinkgeld haben. Irgendwann überrascht es uns vermutlich nicht mehr, wenn die Zapfsäule beim Tanken nach 25 Prozent Tip fragt.
Ähnlich unterhaltsam entwickeln sich Versicherungen. Man bezahlt immer mehr dafür, um im Nutzungsfall zunächst einmal erklärt zu bekommen, warum ausgerechnet diese Leistung leider nicht oder nur teilweise versichert ist. Krankenversicherung, Autoversicherung, Mieterversicherung – eigentlich müsste man inzwischen eine zusätzliche Versicherung abschließen, die einen gegen Versicherungen versichert. Vielleicht gibt es so etwas sogar. Wundern täte es uns nicht…


Service? Welcher Service?

Das passt übrigens hervorragend zu einer weiteren modernen Errungenschaft: Kundenservice ohne Kundenservice. Früher hat man irgendwo angerufen und irgendwann tatsächlich mit einem Menschen gesprochen. Heute darf man zunächst mit einer künstlich gut gelaunten Computerstimme diskutieren, anschließend in einer App nach einer Lösung suchen und danach einem Chatbot fünfmal erklären, dass sein vorgeschlagener Hilfeartikel das Problem leider nicht löst. Wenn man schließlich tatsächlich einen Menschen erreicht, fühlt sich das mittlerweile an, als hätte man bei einer Tombola den Hauptpreis gewonnen (vorausgesetzt man versteht das teils recht gebrochene Englisch).
Überhaupt benötigt heute offenbar jede noch so unbedeutende Tätigkeit eine App, einen Account und ein Passwort. Parken? App. Paket verfolgen? App. Arzttermin? Portal. Essen bestellen? Account anlegen. Und selbstverständlich gelten überall unterschiedliche Anforderungen an das Passwort, sodass man am Ende ungefähr 4.785 verschiedene Zugangsdaten besitzt (die hat man natürlich alle im Kopf).
Fortschritt ist wirklich etwas Wunderbares.


Hat sich Austin verändert – oder haben wir uns verändert?

Vielleicht ist das aber die eigentlich interessantere Frage hinter unserer ganzen Meckerei.
Austin hat sich verändert. Massiv sogar. Die Stadt ist größer, teurer, voller und geschäftiger geworden. Wo früher manches ein wenig entspannter und tatsächlich noch „weird“ wirkte, stehen heute Wohnanlagen, Bürogebäude und Dinge, von denen uns vermutlich irgendwann jemand erklärt, dass wir sie unbedingt brauchen. Aber natürlich haben auch wir uns verändert. Als wir hier ankamen, war vieles neu. Was neu ist, betrachtet man anders. Man verzeiht mehr, wundert sich über Dinge und erzählt begeistert davon. Nach einigen Jahren ist aus dem Abenteuer Alltag geworden. Und im Alltag nervt eben auch in Texas der Nachbar, der Müll, der Verkehr, die Rechnung und der Mensch, der versprochen hat, am Dienstag vorbeizukommen und damit offenbar irgendeinen Dienstag innerhalb der nächsten sechs Monate gemeint hat. Vielleicht gehört auch das zum Auswandern. Irgendwann lebt man nicht mehr „in Amerika“. Man lebt einfach zu Hause.


Und warum kommen wir trotzdem nicht zurück nach Deutschland?

Bei all dieser ausführlichen und lange überfälligen Meckerei könnte jetzt natürlich die berechtigte Frage entstehen: Warum packt ihr dann nicht einfach eure Sachen und geht zurück?

Weil das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun hat!

Man darf einen Ort lieben und trotzdem Dinge daran bescheiden finden. Vermutlich ist genau das sogar ein ziemlich gutes Zeichen dafür, dass man dort tatsächlich angekommen ist. Deutschland ist für uns die Heimat gewesen und wird immer ein bedeutender Teil unseres Lebens bleiben. Dort sind Erinnerungen, Menschen und ein großer Teil unserer Geschichte. Aber unser heutiges Leben findet hier statt. Und dabei haben wir nach unserer Auswanderung noch etwas gelernt, das manchmal ziemlich ernüchternd ist: Entfernung zeigt erstaunlich zuverlässig, welche Beziehungen tatsächlich bestehen und welche hauptsächlich deshalb funktioniert haben, weil man zufällig in derselben Gegend wohnte.

Man merkt plötzlich, wie wenige Menschen wirklich den Kontakt halten, wie oft „Wir müssen unbedingt mal wieder telefonieren“ lediglich eine höflichere Form von „wahrscheinlich nie“ ist und wie schnell man bei manchen Leuten aus dem Alltag verschwindet. Das ist nicht einmal unbedingt böse gemeint. Das Leben geht weiter. Auf beiden Seiten des Atlantiks. Und genau deshalb würde eine Rückkehr auch nicht bedeuten, dass wir in das Deutschland zurückkehren könnten, das wir verlassen haben. Dieses Deutschland gibt es für uns genauso wenig mehr wie die Menschen, die wir damals gewesen sind.

Sollten wir Austin irgendwann verlassen, dann wird unser nächster Lebensmittelpunkt deshalb wahrscheinlich nicht dort liegen, wo wir hergekommen sind. Sondern dort, wo wir unser nächstes Kapitel beginnen möchten. Nur vielleicht eines mit etwas günstigeren Mieten. Und leiseren Nachbarn.

In diesem Sinne … Prost und Deutsch-Modus wieder aus!


[Verse 1]

I stood alone beside the gate,
A suitcase tightly in my hand,
My eyes were filled with questions still,
Yet hope was leading me onward.

No one came to say goodbye,
No one stood there by my side,
And without a final look behind,
The airplane door closed on my life.

I waited there for one last face,
But none appeared for me to see,
I knew it might turn out this way,
Yet hoped it would not have to be.

Only knowing wife and child
Were waiting on the other shore,
Gave me strength to take that step
And leave behind what was before.

[Pre-Chorus]

And then the silence slowly came,
Day by day and year by year,
Friends became like fading shadows,
Till even names disappeared.

[Chorus]

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve built a home so far away,
In a different world we’re living in.

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve found our place and found our peace,
Even if you don’t understand.

[Verse 2]

Our parents left this world behind,
Without a farewell, without a sign,
We never got the chance to say
Goodbye one final time.

And on our birthdays every year,
We sit together, just us three,
A cake upon the table stands,
Surrounded by empty seats.

Our relatives don’t reach for us,
As though we vanished with the years,
A calendar of family names,
Yet none of them are really here.

[Pre-Chorus]

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve built a home so far away,
In a different world we’re living in.

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve found our place and found our peace,
Maybe that’s not what you’d wish.

[Bridge]

Sometimes I look back through the years,
And see myself there at the gate,
With a suitcase full of dreams and hope,
And fear mixed in with faith.

And I will say it honestly,
Because I have no need to hide,
I’m not the man I used to be,
But I’d make the same choice every time.

[Final Chorus]

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve built a home so far away,
In a different world we’re living in.

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
We’ve found our place and found our peace,
Even if you don’t understand.

Today no one calls anymore,
No one asks us how we’ve been,
But we’ve found love and we’ve found home,
And that’s where our story begins.

[Strophe 1]

Ich stand allein am Gate,
einen Koffer fest in der Hand,
meine Augen waren noch immer voller Fragen,
doch die Hoffnung trieb mich voran.

Niemand kam, um sich zu verabschieden,
niemand stand dort an meiner Seite,
und ohne einen letzten Blick zurück
schloss sich die Flugzeugtür hinter meinem Leben.

Ich wartete dort auf ein letztes Gesicht,
Aber ich sah keinen einzigen,
Ich wusste, es könnte so kommen,
Und hoffte doch, dass es nicht so kommen würde.

Nur das Wissen, dass Frau und Kind
Am anderen Ufer warteten,
Gab mir die Kraft, diesen Schritt zu tun
Und das Vergangene hinter mir zu lassen.

[Pre-Chorus]

Und dann kam langsam die Stille,
Tag für Tag und Jahr für Jahr,
Freunde wurden wie verblassende Schatten,
Bis sogar die Namen verschwanden.

[Refrain]

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben uns ein Zuhause so weit weg aufgebaut,
In einer anderen Welt leben wir.

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben unseren Platz gefunden und unseren Frieden,
Auch wenn du es nicht verstehst.

[Strophe 2]

Unsere Eltern haben diese Welt hinter sich gelassen,
Ohne Abschied, ohne ein Zeichen,
Wir hatten nie die Gelegenheit,
Ein letztes Mal Auf Wiedersehen zu sagen.

Und an unseren Geburtstagen jedes Jahr
Sitzen wir zusammen, nur wir drei,
Ein Kuchen steht auf dem Tisch,
Umgeben von leeren Stühlen.

Unsere Verwandten melden sich nicht bei uns,
Als wären wir mit den Jahren verschwunden,
Ein Kalender voller Familiennamen,
Doch keiner von ihnen ist wirklich hier.

[Pre-Chorus]

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben uns ein Zuhause so weit weg aufgebaut,
In einer anderen Welt leben wir.

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben unseren Platz gefunden und unseren Frieden,
Vielleicht ist das nicht das, was du dir wünschst.

[Bridge]

Manchmal blicke ich zurück durch die Jahre,
Und sehe mich dort am Gate stehen,
Mit einem Koffer voller Träume und Hoffnung,
Und Angst, vermischt mit Glauben.

Und ich sage es ganz ehrlich,
Denn ich muss mich nicht verstecken,
Ich bin nicht mehr der Mann, der ich einmal war,
Aber ich würde jedes Mal dieselbe Wahl treffen.

[Schlussrefrain]

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben uns ein Zuhause so weit weg aufgebaut,
In einer anderen Welt leben wir.

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Wir haben unseren Platz gefunden und unseren Frieden,
Auch wenn du es nicht verstehst.

Heute ruft niemand mehr an,
Niemand fragt uns, wie es uns geht,
Aber wir haben Liebe gefunden und ein Zuhause,
Und dort beginnt unsere Geschichte.


2026 - Das siebente Jahr

Beitragsnavigation

Previous Post: Silber steht uns gut – 25 Jahre Familie Kuehne
Next Post: What’s new ? – Neue Beiträge

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Deutsch
  • English
  • Kuehne-Art Online-Shop

Unsere Abenteuer

  • Der Kuehne Blog (237)
    • Abenteuer Amerika (178)
      • Ausflüge und Urlaube (87)
        • 2019 – Land erkunden (6)
        • 2020 – Land entdecken (26)
        • 2021 – Land erleben (14)
        • 2022 – Land erforschen (5)
        • 2023 – Land erfassen (8)
        • 2024 – Land erfreuen (9)
        • 2025 – Land ergründen (12)
        • 2026 – Land erobern (7)
      • Die Auswanderung (71)
        • 1995 – 2018 – Vorzeit (3)
        • 2019 – Der Start! (9)
        • 2020 – Das erste Jahr (10)
        • 2021 – Year Two (13)
        • 2022 – Third Year (9)
        • 2023 – Das vierte Jahr (8)
        • 2024 – Fifth Year (9)
        • 2025 – Sixth Year (6)
        • 2026 – Das siebente Jahr (4)
      • High School & University (20)
    • Abenteuer Europa (25)
      • Ausflüge und Urlaube (22)
      • Schule in Deutschland (3)
    • Hobbys & Freizeit (28)
    • Infos über uns (3)
    • Links / Impressum / Kontakt (3)

Follow Us on Instagram

kuehne_adventures

•German & American 📍🇩🇪 🇺🇲
•Family
•Travel

Saint Louis Saint Louis
Instagram-Beitrag 18371132506206840 Instagram-Beitrag 18371132506206840
Instagram-Beitrag 17892969072442498 Instagram-Beitrag 17892969072442498
Auf Instagram folgen

© 2019 - 2026 by kuehne-abenteuer.com - All rights reserved!

We use cookies on our website to give you the most relevant experience by remembering your preferences and repeat visits. By clicking “Accept”, you consent to the use of ALL the cookies.
Do not sell my personal information.
Cookie SettingsAccept
Manage consent

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may affect your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. These cookies ensure basic functionalities and security features of the website, anonymously.
CookieDauerBeschreibung
cookielawinfo-checkbox-analytics11 monthsThis cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Analytics".
cookielawinfo-checkbox-functional11 monthsThe cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional".
cookielawinfo-checkbox-necessary11 monthsThis cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookies is used to store the user consent for the cookies in the category "Necessary".
cookielawinfo-checkbox-others11 monthsThis cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Other.
cookielawinfo-checkbox-performance11 monthsThis cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Performance".
viewed_cookie_policy11 monthsThe cookie is set by the GDPR Cookie Consent plugin and is used to store whether or not user has consented to the use of cookies. It does not store any personal data.
Functional
Functional cookies help to perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collect feedbacks, and other third-party features.
Performance
Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.
Analytics
Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.
Advertisement
Advertisement cookies are used to provide visitors with relevant ads and marketing campaigns. These cookies track visitors across websites and collect information to provide customized ads.
Others
Other uncategorized cookies are those that are being analyzed and have not been classified into a category as yet.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN